innosenso
04.08.2013
07.04.2013
15.01.2013
08.11.2012
31.10.2012
29.10.2012
09.08.2012
18.04.2012
03.04.2012
13.02.2012
05.01.2012
14.12.2011
24.10.2011
22.10.2011
06.10.2011
24.09.2008
24.09.2008
15.03.2008
12.03.2008
25.07.2007
09.07.2007
sensotel
02.05.2013
19.06.2012
16.02.2012
27.09.2011
04.08.2007
12.07.2007
20.06.2007
28.05.2007
FUTURE ENERGY
10.09.2013
20.08.2013
05.08.2013
02.08.2013
26.06.2013
12.06.2013
02.05.2013
18.04.2013
17.04.2013
16.04.2013
14.03.2013
13.03.2013
22.02.2013
30.01.2013
08.01.2013
18.12.2012
16.11.2012
30.10.2012
27.10.2012
07.09.2012
03.09.2012
29.08.2012
27.08.2012
21.08.2012
16.08.2012
16.08.2012
02.07.2012
14.05.2012
02.04.2012
05.03.2012
05.03.2012
22.02.2012
21.02.2012
06.02.2012
19.01.2012
10.01.2012
06.01.2012
04.01.2012
13.12.2011
09.12.2011
02.12.2011
29.11.2011
26.11.2011
24.11.2011
24.11.2011
21.11.2011
14.11.2011
29.10.2011
17.10.2011
16.10.2011
04.10.2011
25.09.2011
17.06.2011
02.05.2011
14.04.2011
24.03.2011

Sonnenuntergang für Röttgen und Rösler

14.05.2012 Deutlicher hätte die Blamage für Norbert Röttgen und Philipp Rösler am Freitag im Bundesrat nicht ausfallen können:
Sechs unionsgeführte Länder stimmten gegen das Solarausstiegsgesetz der Bundesregierung, für das die beiden Bundesminister verantwortlich sind.

Norbert Röttgen hat im NRW-Wahlkampf diesen starken Slogan propagiert: „Politik aus den Augen unserer Kinder“.

Doch mit seinem brutalen Solar-Ausstiegsgesetz wollte er genau das Gegenteil: Politik im Interesse der alten Energiekonzerne gegen die nächste Generation. Er ging vor dem Wirtschaftsminister Rösler und seinen Freunden bei den Großkonzernen in die Knie.

Wer – wie Rösler und Röttgen – die Zukunft der Solarbranche mutwillig zerstören will, handelt gerade nicht im Sinne seiner Kinder. Die in die Zukunft denkenden Wähler in NRW haben diesem kurzfristigen Denken die notwendige Antwort erteilt.

Mit der Entscheidung im Bundesrat ist das Gesetz jetzt im Vermittlungsausschuss und kann dort nachgebessert werden. Rösler und Röttgen hatten einen Kahlschlag von bis zu 45% der bisherigen Solarförderung geplant. Keine Branche kann eine solch brutale Kürzung auf einmal verkraften.

Parteiübergreifend hat der Bundesrat dieses dreiste Unterfangen, mit dem die alte Atomwirtschaft entschädigt werden sollte, verhindert. Die Anrufung des Vermittlungsausschusses ist ein erfreuliches Zeichen für die Energiewende.

Wieder einmal zeigt sich: Die Energiewende muss von unten gegen die Bundesregierung und ihre Freunde in den Großkonzernen erkämpft werden.

Um den Solarstromausbau fortzusetzen sind jetzt vier Verbesserungen nötig:

1.Eine Verkürzung der Vergütung mit Augenmaß – das könnte vielleicht die Hälfte dessen sein, was bis jetzt vorgesehen war.
2.Der Vermarktungszwang muss weg.
3.Die Vergütung von großen Freiflächen über zehn Megawatt muss wieder eingeführt werden.
4.Die differenzierten Vergütungsklassen bei den Dachanlagen müssen bleiben.

Quelle: Franz Alt 2012