Wissenswertes

In unserer INFOTHEK finden Sie alles Wissenswerte rund um das Thema „Gesundheitsrisiko Elektrosmog“. Zu diesem Umweltthema gibt es selbstverständlich noch viel mehr wertvolle Informationen. Wir haben uns ganz bewusst auf das Notwendigste beschränkt, denn gerade bei diesem sensiblen Thema ist weniger häufig mehr …

Augen auf beim Handykauf!

Damit meinen wir nicht technische Ausstattungsmerkmale wie den SAR-Wert, sondern das Bewusstsein, dass man Verantwortung übernimmt, wenn man beispielsweise für Kinder und Jugendliche, aber auch für Schwangere, Senioren oder kranke Menschen ein Handy kauft.

Bedenken Sie immer: Ein Handy leistet gute Dienste, hat aber auch Schattenseiten, die nicht zu unterschätzen sind!

Tipps zum Umgang mit dem Handy

  • Handygebrauch möglichst vermeiden; soweit unvermeidlich, Gespräche kurz halten!
  • Schnurgebundene Telefone und das Festnetz immer bevorzugen!
  • Beim Versenden von SMS das Handy vom Körper fernhalten.
  • Nachts das Handy ausschalten!
  • Nicht in Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn) telefonieren: Das Handy wählt sich in jede neue Funkzelle ein und strahlt mit voller Leistung!
  • Nicht alle Headsets sind empfehlenswert. Auf gar keinen Fall schnurlose Headsets verwenden!
  • Handy während des Gesprächsaufbaus nicht an den Kopf halten: Es strahlt in dieser Phase in der Regel mit maximaler Leistung!
  • Wenn andere per Handy telefonieren, einige Meter Abstand halten, um nicht mit bestrahlt zu werden! Entsprechend bei eigenen Telefonaten Rücksicht auf andere nehmen!

Indoorbelastungen

Was viele nicht wissen: Die hochfrequente Belastung in Innenräumen ist um ein Vielfaches höher als im Außenbereich ...

DECT-Telefone

Schnurlos-Telefone nach DECT-Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) füllen die Verkaufsregale aller Mobilfunkanbieter. „Beliebt“ sind sie wegen ihrer guten Sprachqualität und Reichweite. Aber sie bergen leider große Gesundheitsrisiken...

  • Die Basisstation eines DECT-Telefons sendet ununterbrochen - gepulste - hochfrequente Strahlung, auch wenn nicht telefoniert wird!
  • Nur das Mobilteil auflegen nützt gar nichts – auch dann wird die Basisstation periodisch gepulste hochfrequente Strahlung senden.
  • Mit einem DECT-Telefon holen Sie sich – meistens ungewollt - Ihren eigenen Mobilfunksender ins Haus!
  • Vorsicht bei „ECO DECT“-Modellen. Hier hält nicht jeder Anbieter, was er verspricht.

Wie Sie Abhilfe schaffen können

  • Telefonieren Sie wenn eben möglich mit einem herkömmlichen schnurgebundenen Telefon!
  • Mittlerweile gibt es strahlenreduzierte DECT-Telefone, die neben guter Sprachqualität und Reichweite über eine Abschaltung der Dauerstrahlung der Basisstation mit Auflegen des Mobilteils verfügen. Darüber hinaus wird die Strahlung des Mobilteils in der Nähe der Basisstation (bis ca. 50m) um ca. 70% herunter geregelt. ACHTUNG: Aus Gesundheitsschutzaspekten ist es ratsam darauf zu achten, dass bei Nichtbenutzung das Mobilteil in die Basisstation gesteckt wird!
  • Seit einigen Jahren existieren optimierte Versionen: Die Swissvoice-Serien Avena und Eurit fulleco. Diese strahlenreduzierten DECT-Telefone haben die besten Strahlenwerte bei Tests im realen Wohnumfeld. Das Mobilteil muss nach dem Telefonat nicht mehr zurück auf die Ladeschale gestellt werden, um die Dauerstrahlung abzuschalten. Die Strahlung schaltet mit Ende des Telefonats automatisch ab. An der Basisstation können bis zu 7 Mobilteilen betrieben werden und die Dauerstrahlung schaltet trotzdem ab.
Bezugsquelle: www.esnord.de

Exkurs: W-LAN, WiMax & Co.

  • Wenn W-LAN, dann nur W-LAN-Anlagen mit niedrigsten Leistungen verwenden!
  • Access Point nur dann funken lassen, wenn wirklich Daten übertragen werden sollen. Sonst immer abschalten – speziell nachts - Netzstecker ziehen oder Zwischenschalter einbauen.
  • Auch Funkkarten in Notebooks oder PCs immer abschalten, wenn sie nicht benötigt werden!
  • Sender nicht in den zu versorgenden Räumen selbst, sondern in dazwischen liegenden Fluren oder wenig benutzen Räumen installieren. Keine Sektorantennen verwenden, schon gar nicht in Innenräumen, niemals auf Menschen richten.

Und denken Sie immer daran: WLAN, WiMax & Co. sind für Hacker ein gefundenes Fressen!