Qualitätsstandards

Wir arbeiten nach den international anerkannten baubiologischen Richtwerten. Diese Richtwerte basieren auf dem aktuellen baubiologischen Erfahrungs- und Wissensstand und orientieren sich am Erreichbaren. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Studien und andere Empfehlungen zur Bewertung herangezogen.

Bei der baubiologischen Messtechnik geht es um die professionelle Erkennung, Minimierung und Vermeidung kritischer Umwelteinflüsse in Gebäuden im individuell machbaren Rahmen.

Anspruch und Ziel ist, bei ganzheitlicher Betrachtung der vielen Diagnosemöglichkeiten die Quellen von Auffälligkeiten identifizieren, lokalisieren und einzuschätzen zu können, um ein möglichst unbelastetes und naturnahes Lebensumfeld zu schaffen.

Dabei gilt: Jede Risikoreduzierung ist anzustreben. Richtwerte sind Orientierungshilfen. Maßstab ist die Natur.

Baubiologische Richtwerte

Bei den Maßnahmen zur Elektrosmogreduzierung werden die fünf physikalischen Felder gemäß SBM-2008 (= Standard der baubiologischen Messtechnik) gemessen und bewertet:

1. Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)
2. Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)
3. Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)
4. Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
5. Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)

Bei diesen baubiologischen Richtwerten, die den Messungen zugrunde gelegt werden, handelt es sich um Vorsorgewerte. Sie beziehen sich auf Schlaf- bzw. Daueraufenthaltsbereiche und auf das damit verbundene Langzeitrisiko aufgrund der empfindlichen Regenerationszeit des Menschen.

Die bei den Sanierungsprozessen durchgeführten Maßnahmen zur Elektrosmogreduzierung in Schlafbereichen verfolgen das Ziel, eine signifikante Absenkung der gemessenen Störfeldbelastung auf akzeptable Gesundheitsschutzwerte zu erreichen.