Qualitätsstandards

Sensotel nutzt als Bewertungsgrundlage den international anerkannten Standard der baubiologischen Messtechnik SBM-2008. Diese Richtwerte beziehen sich auf Schlafbereiche und auf das damit verbundene Langzeitrisiko aufgrund der empfindlichen Regenerationszeit des Menschen während der Schlafphase.

Das ESR-Qualitätslabel „Sensotel“ konzentriert sich auf einen signifikant wichtigen Teilbereich der Baubiologie, nämlich die Elektrobiologie (ESR = ElektroSmogReduzierung), da bisher elektrobiologische Einflussfaktoren in der Gesamtbetrachtung von Innenraumkonzepten häufig vernachlässigt worden sind.

Die elektrobiologischen Richtwerte, die für das Qualitätslabel „Sensotel“ zugrunde gelegt werden, sind wie alle baubiologischen Richtwerte Vorsorgewerte. Sie beziehen sich auf Schlafbereiche und auf das damit verbundene Langzeitrisiko aufgrund der empfindlichen Regenerationszeit des Menschen während der Schlafphase.

Kategorisierung der Richtwerte:

Keine Belastung entspricht natürlichen Umweltmaßstäben oder dem häufig anzutreffenden und nahezu unausweichlichen Mindestmaß zivilisatorischer Einflüsse.

Schwache Belastung heißt: Im Sinne der Vorsorge und mit Rücksicht auf empfindliche oder kranke Menschen sollten langfristig Sanierungen durchgeführt werden, wann immer es geht.

Starke Belastungen sind aus baubiologischer Sicht nicht mehr zu akzeptieren. Es besteht Handlungsbedarf, Sanierungen sollten zügig durchgeführt werden.

Extreme Belastungen bedürfen konsequenter und kurzfristiger Sanierung. Hier werden bereits internationale Grenzwerte für Arbeitsplätze erreicht oder sogar überschritten.

Die durchgeführten Maßnahmen zur Elektrosmogreduzierung in Daueraufenthaltsbereichen - respektive in Schlafbereichen - sollten bei der Aufnahmeprüfung eine signifikante Absenkung der gemessenen Störfeldbelastungen auf akzeptable Gesundheitsschutzwerte bewirken.

Ziel eines Sensotel-Anwärters sollte es sein, hier Werte zu erreichen, die in die Kategorien keine Belastung bis maximal schwache Belastung eingestuft werden können.

Darüber hinaus ist die sensorische Prüfung von baubiologischen Risikofaktoren wie z.B. Hausstaub, Schimmelpilzen, Wohngiften und andere Schadstoffen, die in der Regel auf Lüftungs und/oder Hygieneprobleme zurückzuführen sind, Bestandteil der jeweiligen Aufnahmeprüfung.

Standard der baubiologischen Messtechnik - SBM 2008

Weiterführende Informationen und Details zum SBM 2008 gibt es hier zum Download.